Es fühlt sich nach einer Familie an

„Manchmal fühlt es sich fast wie eine Familie an“, sagt Steffen Woischiski. Vor neun Jahren hat er am Neurologischen Rehabilitationszentrum Leipzig als Pflegefachkraft begonnen, 2021 wurde er stellvertretender Pflegedienstleiter. Das NRZ Leipzig ist eine Rehabilitationsklinik für Patienten mit neurologischen und neurochirurgischen Erkrankungen oder Verletzungen – etwa nach einem Unfall oder Schlaganfall. Woischiski hat in seinem Berufsleben schon vielen Patienten auf die Beine geholfen. Dabei ist ihm die Zusammenarbeit mit den Kollegen besonders wichtig. Nur miteinander könne man wirklich etwas bewegen. Gemeint ist nicht nur die Pflege: Die Reha zeichnet sich durch die Arbeit in multiprofessionellen Teams aus. Therapeuten, Ärzte, Pflegefachkräfte, Pflege- und Serviceassistenten und Kollegen anderer Berufsgruppen arbeiten Hand in Hand.

„Wir lernen viel voneinander“, erklärt Woischiski. Die Behandlungen aus der Sicht unterschiedlicher Professionen zu betrachten, hilft den Pflegefachkräften auch beim Umgang mit den Patienten. „Aphasie-Betroffene sind zum Beispiel nach einem Schlaganfall oft schwer zu verstehen. Wenn wir als Pflegekräfte sehen, wie Logopäden mit ihnen arbeiten, dann fördert das auch unser Verständnis und die Beziehung zum Patienten.“

Das und die lange Zeit, in der man mit den Rehabilitanden zusammenarbeitet, motiviert: „Wir haben hier eine viel engere Patientenbindung. Im Krankenhaus verbringen Patienten oft nur sehr kurze Zeit. Wir begleiten sie im NRZ Leipzig über viele Wochen, häufig Monate. Währenddessen erleben wir echte Erfolge“, sagt der Pfleger. Er erinnert sich gern an einen Schlaganfallpatienten, der zu Beginn seiner Reha künstlich beatmet werden musste und die Klinik schließlich nach einem Jahr am Rollator gehend verlassen konnte. „Das war ein Gänsehautmoment.“

Die Erweiterung der Kapazitäten im NRZ Leipzig bietet neuen Teamkollegen in der Pflege und im Bereich der Therapie nicht nur die Chance Patienten zu bewegen, sondern auch sich selbst: mit vielfältigen Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Wir bieten hier außerdem planbare Abläufe und feste Dienstpläne, die Zeit für die Familie lassen“, erklärt Woischiski. Denn das NRZ Leipzig ist selbst ein Familienunternehmen, zugehörig zu den Michels Kliniken.

Einige Mitarbeiter freuen sich beispielsweise über die Möglichkeit nur in der Nachtschicht zu arbeiten. Und auch Flexibilität innerhalb des Unternehmens sei wichtig: „Wenn jemand nicht mehr in einem bestimmten Bereich arbeiten kann, weil dieser körperlich zu anstrengend geworden ist, dann bieten wir einen Stationswechsel an“, sagt Woischiski. Auch ein Wechsel in die Sachsenklinik in Bad Lausick mit den Indikationen Orthopädie, Psychosomatik, Geriatrie und Neurologie ist möglich. So könne man die Michels Kliniken in Sachsen als Arbeitgeber auf Lebenszeit betrachten, der Sicherheit wie Flexibilität bietet – und das bei aller Rücksicht auf das, was wirklich wichtig ist.

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